Institut für Kategoriale Analyse

INKATAN

Archive for the ‘Aktuell’ Category

Warum so staatstragend?

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Jan Schlemermeyer hat in der neuen PROKLA zusammen mit Nikolai Huke einen Artikel über den den Stand der aktuellen Debatte  linker Alternativen zur EU-Austeritätspolitik  veröffentlich. Hier gibt es den Artikel zu nachlesen.

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November 11th, 2012 at 3:12 pm

Norddeutschlandtour: DIE WERTTHEORIE DES POSTOPERAISMUS

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Update: Audiodatei der Veranstaltung in Hamburg

Göttingen: 13 November, 12:00

Hannover: 14. November, 20:00

Kiel: 15. November, 18:00

Hamburg : 16. November, 20:00

Philipp Metzger, Institut für kategoriale Analyse

Vorgestellt wird die Arbeit von Philipp Metzger, in welcher er die Werttheorie von Michael Hardt und Antonio Negri sowie die zugrundeliegenden geschichtsphilosophischen Prämissen analysiert. Angesichts der zunehmenden Bedeutung ›immaterieller Arbeit‹ im postfordistischen Kapitalismus, so die These der Autoren, scheint sich die Frage nach der Gültigkeit des Marxschen Wertgesetzes zu stellen. Die Marxsche Werttheorie analysiert die Kategorie des Wertes als soziales Verhältnis und damit kapitalistische Vergesellschaftung als strukturell antagonistische. Die Frage nach dem Wert und die Debatte über die Werttheorie bewegen sich daher im Spannungsfeld von Struktur und Handlung. Michael Hardt und Antonio Negri kommen zu dem Fazit, dass das Wertgesetz, wonach Arbeitszeit Wert bildet, angesichts der neuen Produktivkräfte revidiert werden müsse. Dabei folgt aus ihrer Analyse einer neuen fragmentarischen Werttheorie, dass die immaterielle Arbeit das Potenzial für eine Art »spontanen Kommunismus« bereithalte. Diese Analysen werden darstellt und mit einer kritischen Darstellung konfrontiert. Der Referent stellt in diesem Kontext seine These vor, wonach die Autoren zu ihrer Analyse nur aufgrund ihrer ultra-substanzialistischen Interpretation des Marxschen Wertgesetzes und einer verkürzten Technikkritik kommen konnten.

 

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November 6th, 2011 at 5:15 pm

Antifa! Neues Buch! Auch von unserem Kollegen Jan Schlemermeyer.

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Neues Buch! Auch von unserem Kollegen Jan Schlemermeyer.

 

Antifaschismus ist eines der zentralen Aktionsfelder der radikalen Linken in Deutschland: In fast jeder Klein- und Großstadt existierten Antifa-Gruppen, viele Jugendliche finden über die Jugendantifa zu linksradikaler Politik und immer wieder machen militante Aktionen gegen Nazis und ihre Aufmärsche von sich reden. 
Doch was zeichnet diesen autonomen Antifaschismus aus? Wo liegen seine historischen Wurzeln und theoretischen Bezugspunkte? Die Endphase der Weimarer Republik, in der die historische Antifaschistische Aktion entstand, ist kaum mit den heutigen Bedingungen der autonomen Antifa zu vergleichen. Dazwischen lag nicht nur der Bruch, den Nationalsozialismus und Shoah für jedes linksradikale Engagement in Deutschland bedeuteten; auch die Entwicklungen in der BRD und dem wiedervereinigten Deutschland schufen jeweils neue historische Bedingungen, denen sich revolutionäre AntifaschistInnen stellen mussten. Ihnen allen gemeinsam ist jedoch die, in Max Horkheimers Diktum «Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen» formulierte Position gegen die kapitalistische Gesellschaft und eine Perspektive auf Überwindung aller Herrschaftsverhältnisse. 
Gegenstand dieses Buches sind also die Entwicklungen und Brüche in Theorie, Organisierung und Praxis jenes Verständnisses von Antifaschismus, das Ende der 1980er Jahre in der Formel des «revolutionären Antifaschismus» auf den Punkt gebracht wurde und bis heute in zahlreichen Antifa-Gruppen bundesweit in weiterentwickelter Form Ausdruck findet.

 

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November 1st, 2011 at 7:46 pm

Kritik des Postoperaismus

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Kritik des Postoperaismus

Ort: Raum B305, Hauptgebäude, Welfengarten 1, 30167 Hannover

Zeit: Montag, 14. November, 20:00 Uhr

Mit Philipp Metzger (Inkatan, Frankfurt am Main)

Wenn man den beiden Shootingstars des Neo­marxismus – Michael Hardt und Antonio Negri – glauben darf, ist es um radikale Gesellschaftskritik doch gar nicht so schlecht bestellt, wie oft an­genommen: Schon in der Tatsache, dass Wissen und Bildung im Zuge der Globalisierung besser verfügbar werden, läge die Möglichkeit gesell­schaftlicher Emanzipation. Die Autoren zweifeln die marxsche Werttheorie an und verklären immaterielle Arbeit zur Möglichkeit „für eine Art des spontanen und elementaren Kommunis­mus“. Philipp Metzger vom Institut für kategoriale Analyse (Inkatan) aus FF/M wird die Werttheorie von Michael Hardt und Antonio Negri sowie die zugrunde liegenden geschichtsphilosophischen Prämissen vorstellen und kritisieren.

Organisiert von: Fast Forward Hannover

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September 27th, 2011 at 4:45 pm

Ist der Neoliberalismus ein politisches Projekt?

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Neues Buch der Uni Linz mit einem Beitrag von Jan Schlemermeyer

Hier der Link:

Gesellschaft! Welche Gesellschaft?

Seminar in Köln

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Der kommende Aufstand? Krisen und soziale Kämpfe im globalen Kapitalismus

13.-15. Mai 2011 Uni Köln

Uni Köln

– Seminar mit dem Institut für kategoriale Analyse –

Die ideologische Zuversicht der Fans des Bestehenden nach 1989, dass der Kapitalismus nun aber wirklich „das Ende der Geschichte“ sei, hat nicht lange angehalten. Spätestens mit der sogenannten Finanzkrise ist wieder offensichtlich geworden, dass die kapitalistische Gesellschaft stets neue Widersprüche hervorbringt. Schon die Globalisierungsbewegung von… Genua 2001 ff. und dann die zunehmenden Auseinandersetzungen in französischen Vorstädten, deutschen Universitäten und griechischen Quartieren haben auch in Europa gezeigt, dass die Zukunft nicht festgeschrieben ist, sondern wesentlich von sozialen Kämpfen und Kräfteverhältnissen beeinflusst wird. Entscheidend war hier nicht nur der Aufstand gegen die herrschende Doktrin des Neoliberalismus, sondern auch die Überwindung der traditionsmarxistischen Revolutionsvorstellung, nach der es ein eindeutiges revolutionäres Subjekt und eine ebenso klarere Methode zur gesellschaftlichen Veränderung (i. d. R. die kommunistische Partei) gebe. Gleichzeitig erwies sich mit einer erweiterten Perspektive auf Kämpfe in der Migration und im Bereich der Geschlechterverhältnisse das vormals dominante Haupt- und Nebenwiderspruchsdenken als überholt – neue Konzepte wie das der Intersektionalität gewinnen zunehmend an Einfluss, nicht nur in den wissenschaftlichen Debatten.
Gleichwohl sind in den neueren radikalen Ansätzen zur gesellschaftlichen Emanzipation entscheidende Fragen noch vollkommen offen. Wenngleich sich – von Antonio Negri, über John Holloway bis zum Committee Invisible – bereits unterschiedliche linke Ansätze an einer Theorie für die neuen sozialen Auseinandersetzungen versucht haben, bleiben sie doch in Bezug auf zentrale, gesellschaftstheoretische Kategorien, wie z.B. Staat, Klasse und Ideologie, meist nebulös.
Wir wollen uns daher in dem Seminar Zeit für eine Analyse der heutigen gesellschaftlichen Verfasstheit nehmen und uns systematisch mit den aktuellen Versuchen einer gegen eben diese gerichteten, radikalen Opposition beschäftigen. Insbesondere wollen wir diskutieren inwiefern diese Ansätze eine adäquate Analyse des globalen Kapitalismus sowie eventuell sogar eine plausible Strategie gesellschaftliche Veränderung anbieten können.
Programm

Freitag

Block I: Traditionelle Revolutionstheorien des Fordismus und historische Bewegungen:

1. RätekommunistInnen, Stalinismus, Maoismus und Anarchismus
2. Sozialebewegungen: Frauenbewegung, Antikolonialismus, Studentenbewegung, Ökobewegung und autonome Bewegung

Samstag

Block I: Revolutionstheorien im Neoliberalismus

1. Die Welt verändern ohne die Macht zu übernehmen – Open Marxism/
(Neo-)Operaismus
2. Der kommende Aufstand – (Neo-)Anarchismus

Block II: Revolutionstheorien im Neoliberalismus

1. Das Konzept der „Multitude“ (Postoperaismus)
2. Wertkritik und Revolution
3. Radikaler Reformismus und Hegemonie

Sonntag

Block I: Intersektionalität als neues Paradigma? – Zur Verschränkung von Diskriminierung und Kämpfen

Block II: Abschlussdiskussion

Literatur

Baumeister, Biene; Negator, Zwi (2005): Situationistische Revolutionstheorie. Stuttgart: Schmetterling Verlag
Birkner, Martin; Foltin, Robert (2010): (Post-)Operaismus. Von der Arbeiterautonomie zur Multitude. Stuttgart: Schmetterling Verlag
Böke, Henning (2007): Maoismus. China und die Linke – Bilanz und Perspektiven. Stuttgart: Schmetterling Verlag
Commite Invisible (2010): Der kommende Aufstand, Hamburg: Nautilus
Ellmers, Sven (2009): Die fromanalytische Klassentheorie von Kral Marx. Ein Beitrag zur ,neuen Marx-Lektüre’. 2. Aufl. Duisburg
Freunde und Freundinnen der klassenlosen Gesellschaft (2007): Kosmoprolet Heft I, Berlin
Hardt, Michael; Negri, Antonio (2004): Multitude: Krieg und Demokratie im Empire, Frankfurt: Campus Verlag
Hardt, Michael; Negri, Antonio (2004): Multitude. Krieg und Demokratie im Empire. Frankfurt a. Main, New York.
Hardt, Michael; Negri, Antonio (2010): Common Wealth. Das Ende des Eigentums. Frankfurt a. Main, New York.
Hirsch, Joachim (2005): Materialistische Staatstheorie, Hamburg: VSA-Verlag
Holloway, John (2010): Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen. 4. Auflage. Münster: Westfälisches Dampfboot
Kellner, Manuel (2004): Trotzkismus. Einführung in seine Grundlagen – Fragen nach seiner Zukunft. Stuttgart: Schmetterling Verlag
Klinger, Cornelia; Knapp, Gudrun-Axeli; Sauer, Birgit (Hg.): Achsen der Ungleichheit: Zum Verhältnis von Klasse, Geschlecht und Ethnizität. Frankfurt: Campus Verlag
Postone, Moishe (2003): Zeit, Arbeit und gesellschaftliche Herrschaft: Eine neue Interpretation der kritischen Theorie von Marx. Freiburg: Ca-Ira Verlag
Silver, Beverly (2005): Forces of Labor. Arbeiterbewegungen und Globalisierung seit 1870. Berlin/Hamburg
Trumann, Andrea (2002): Feministische Theorie. Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus. Stuttgart: Schmetterling Verlag

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Mai 3rd, 2011 at 6:37 pm

Artikel in der neuen PROKLA

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In der PROKLA 162 findet sich unter dem Titel „Die historische Dynamik des Kapitalismus und linke Strategien“
eine Antwort von Jan Schlemermeyer auf Alex Demirovićs Replik.

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April 5th, 2011 at 11:44 am

Inkatan auf der Jahrestagung „Neuere Theorien der IPÖ“

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Jan Schlemermeyer nimmt am 4. Podium der Jahrestagung des Arbeitskreises Internationale
Politische Ökonomie am 1.4. an der Universität in Wuppertal teil.

Hier das Programm:

http://www.ipo.uni-wuppertal.de/programm_tagungen.pdf

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März 23rd, 2011 at 2:29 am

Diskussion in Ffm: Is Liberalism the Cause of the Financial Crisis?

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An einem der Podien der Liberalism-Konferenz auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt nimmt auch Jan Schlemermeyer von Inkatan teil.

Friday, February 4th, 2011

11:15 am Panel: Is Liberalism the Cause of the Financial Crisis?

* Jan Schlemermeyer, University of Marburg and Inkatan (Institut für kategoriale Analyse), Offenbach: “History and Helplessness” – the historical dynamic of capitalism and liberal democracy
* Ann-Kathrin Neureuther, Nürtingen-Geislingen University: Baking smaller cakes. Contestations of the liberal growth model in North and South of a globalized World

Discussant: Jan Fichtner, Universität Frankfurt
Chair: Hanne Weismann, Technical University of Darmstadt

http://www.gesellschaftswissenschaften.uni-frankfurt.de/index.pl/conference-global-governance_programm

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Februar 1st, 2011 at 1:48 am

Die Werttheorie des Postoperaismus: Darstellung, Kritik und Annäherung

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Das Buch von unserem Mitarbeiter Philipp Metzger ist ab sofort erhältlich.

Philipp Metzger rekonstruiert in seiner Monographie Marx’ Werttheorie im Kontext der Wissensgesellschaft. Auf dieser Grundlage fragt er nach dem theoretischen Gehalt der Analyse von Hardt und Negri. Dabei leistet der Autor weit mehr als Annäherung und Kritik der postoperaistischen Theorie. „Metzger unternimmt eine detektivische Arbeit, die der geheimnisvollen These vom Ende des Wertgesetzes auf die Spur kommen will. Das Ergebnis liest sich wie ein fesselnder Kriminalroman. Sein Resümee überzeugt und wird der schwierigen Aufgabe gerecht, die postoperaistische Theorie, die von vielen Autoren reflexartig abgefertigt wird, Ernst zu nehmen und zugleich kritisch zu durchleuchten.“ Sonja Buckel

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Januar 31st, 2011 at 4:15 pm