Institut für Kategoriale Analyse

INKATAN

Archive for the ‘Aktuell’ Category

Wien: Podiumsdiskussion: Autoritäre Antworten auf die Krise

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Das Podium:

>> Perspektiven – Magazin für linke Theorie und Praxis
>> Streifzüge – Magazinierte Transformationslust
>> Philipp Metzger – Inkatan / Institut für Kategoriale Analyse Frankfurt

>> Samstag 22.01.2011 // 17:30 Uhr // Hörsaal 34 // Hauptuni Wien

Nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus und dem Beginn des 21. Jahrhunderts schien der Siegeszug des Kapitalismus gewiss, das Ende der Geschichte wurde einmal mehr apologiert. Doch die schwerste Wirtschfatskrise seit den 30er Jahren machte dem ganzen einen Strich durch die Rechnung. Read the rest of this entry »

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Januar 18th, 2011 at 4:21 pm

Inkatan – Englisch Version

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Nowadays society is often described as a „security society“, or a „trans-nationalisation of statehood“ but also as a „knowledge society“ – during the last years, a huge number of time diagnoses have been developed which should meet the rapid social changes. These changes are summarized generally under the concept of globalization. Indeed, it seems that the historical transformation of capitalism is obvious since the breakdown of the so-called „Real-existing socialism“ concerning all social levels. The institutional forms of politics, work relationships, knowledge relations and also the way of the subject constitutions are drawn by determining changes. Read the rest of this entry »

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Dezember 11th, 2010 at 1:48 am

Veranstaltung auf Tagung in Linz

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Auf der Tagung „Gesellschaft! Welche Gesellschaft? Theorien für eine gewandelte Gesellschaft“
vom 2.-4.12.2010 an der Universität in Linz hält auch Institutsmitarbeiter Jan Schlemermeyer einen Vortrag
zum Thema „Kritik der Politik als Politikwissenschaft? Zur Aktualität der Staatstheorie von Johannes
Agnoli und den Chancen der neuen Marxlektüre“.

Weitere Infos:
http://www.icae.at/wp/abstracts-der-tagung-2010/

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November 24th, 2010 at 12:16 am

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„Was meint eigentlich Kapitalismus?“ Wochenendseminar

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Mit Jan Schlemermeyer und Philipp Metzger (Inkatan, Frankfurt am Main)

Einführung in die kategoriale Kapitalismuskritik
19.-21. November Universität Köln

Entgegen der Eindeutigkeit, die der Begriff „Kapitalismus“ in politischen Debatten zunächst suggeriert, ist er in der kritischen Theorie seit Jahren Gegenstand unterschiedlich und mitunter sogar gegensätzlicher Interpretationen. Denn zentrale materialistische Kategorien wie z.B. Klasse und Geschichte, Ökonomie und Politik, Subjekt und Struktur sind auch in der Marxschen Tradition keineswegs eindeutig geklärt.

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Oktober 28th, 2010 at 9:31 pm

»Kritik der Politik als Politikwissenschaft?« Artikel in PROKLA 160

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In der neuen PROKLA (Nr. 160) findet sich unter dem Titel
„Kritik der Politik als Politikwissenschaft?“ auch ein Artikel
von Institutsmitarbeiter Jan Schlemermeyer:

www.prokla.de/2010/10/12/editorial-prokla-160

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Oktober 12th, 2010 at 2:26 pm

Kapitalismus und Geschlecht

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Mit Philipp Metzger (Inkatan, Frankfurt am Main)

In dieser Einführung in die kategoriale Kritik verbunden mit einer feministische Analyse wollen wir einen Gegenentwurf zu den meist nur an der gesellschaftlichen Oberfläche kratzenden phänomenologischen „Ungleichheits-“ Theorien leisten – die zwar einiges veranschaulichen aber wenig erklären können.
Im Gegensatz dazu werden wir in unserem Vortrag dieses Versäumnis reflektieren, es soll dargelegt werden, dass Geschlecht „und“ Kapitalismus dialektisch miteinander verbunden sind, ohne dass dabei das eine aus dem anderen abgeleitet werden kann. Dieses erfolgt aus der Perspektive einer differenzierten Formtheorie und damit unter Zuhilfenahme der Marxschen Kategorien. Read the rest of this entry »

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September 21st, 2010 at 4:12 pm

Selbstverständnis online

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Das Selbstverständnis des Inkatan ist nun unter der gleichnamigen Rubrik auf dieser
Seite zu finden.

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Juli 28th, 2010 at 12:15 pm

»Universität in Sicherheit« – Um wessen Sicherheit geht es eigentlich, wenn in der unternehmerischen Hochschule von Sicherheit die Rede ist?

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Von Anna Kern (Inkatan Frankfurt/Main)

(erschienen in: Hochschule im Neoliberalismus. Zur Kritik der Lehre und des Studiums aus Sicht Frankfurter Studierender und Lehrender)

Der Wecker klingelt früh um sieben. Es fällt schwer aufzustehen, das Lernen für die anstehenden Klausuren gestern Nacht ging bis zwei, trotzdem beginnt die Vorlesung pünktlich um acht, schließlich erfasst der RFID-Chip in der Goethe-Card genau, ob und wie lange sie anwesend ist. Nichtanwesenheit ist gleichbedeutend mit Nichtteilnahme an der Klausur, was wiederum Exmatrikulation heißen könnte. Der Weg zum Campus führt vorbei an den Pförtnern, und bis sie den Seminarraum erreicht, wird sie etwa fünf mal von den installierten Kameras aufgenommen; den Weg dorthin speichert der Chip der Goethe-Card ebenfalls genau. Nach dem Seminar noch in die Bibliothek. Read the rest of this entry »

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Juli 8th, 2010 at 3:41 pm

Bochum: »Kritik der Politik als Politikwissenschaft? Zur materialistischen Staatstheorie von Johannes Agnoli«

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8. Juli 2010: 20:00 Uhr, voraussichtlich im SZ Bochum

Mit Jan Schlemermeyer (Inkatan Frankfurt/Main)

In den aktuellen Debatten der materialistischen Staatstheorie sind die Überlegungen von Johannes Agnoli kaum noch Thema. Wenn überhaupt, wird auf seine Zeitdiagnose „Die Transformation der Demokratie“ verwiesen, eine Auseinandersetzung mit seinem weitergehenden staatstheoretischen
Konzept bleibt jedoch aus. Im Gegensatz zu den breit rezipierten, hegemonietheoretischen Überlegungen von beispielsweise Nicos Poulantzas scheint Agnolis Ansatz einer „Kritik der Politik“ (Agnoli) ungeeignet für eine Analyse der aktuellen Transformationsprozesse (demokratischer) Staatlichkeit zu sein. Ein Grund dafür dürfte sein, dass er im Verdacht steht, ein – wenngleich bemerkenswert wortgewaltiges – Anhängsel der Staatsableitungsdebatte der 1970er Jahre zu sein und deren Funktionalismus zu teilen. Darüber hinaus hat Agnoli sich aber auch selbst nie besonders darum bemüht, seine Arbeiten für wissenschaftliche Debatten aufzubereiten.
Gleichwohl lassen sich seine Überlegungen für die aktuellen Herausforderungen nutzbar machen. Eine Systematisierung von Agnolis Überlegungen verweist dabei nicht nur auf Widersprüche und blinde Flecken bei Agnoli selbst, sondern vielmehr auch auf die ungeklärten Fragen einer materialistischen Gesellschaftstheorie als Ganzer. Denn sie erfordert, insofern sie die bekannte Gegenüberstellung von Funktionalismus und Handlungstheorie nicht einfach wiederholen will,eine Reformulierung wesenlicher Kategorien der Kapitalismuskritik. Im Vortrag soll in diesem Sinne auf der Grundlage wertkritischer Überlegungen (u.a. von Moishe Postone) ein mögliches Konzept der Transformation demokratischer Staatlichkeit skizziert werden. Die kapitalistische Gesellschaft ist demnach entlang des immer zugleich politischen und ökonomischen Prozess ihrer Reproduktion, dem Veränderung nicht entgegengesetzt, sondern vielmehr immanent ist, zu analysieren.
Diskutiert werden soll, inwiefern sich mit diesem Ansatz die älteren und neueren Veränderungen demokratischer Staatlichkeit begreifen lassen und was das für die Praxis heissen könnte.

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Juni 16th, 2010 at 10:30 am

Frankfurt: »Kritik der Politik als Politikwissenschaft? Zur materialistischen Staatstheorie von Johannes Agnoli«

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Donnerstag, 15. April 2010, 18.00 Uhr (c.t.)

Im IfS „im Exil“, im alten Hauptgebäude der Universität (Hörsaalgebäude), Mertonstr., Bauteil B, 2.Stock, Raum B-212

Jan Schlemermeyer (Institut für kategoriale Analyse )

In den aktuellen Debatten der materialistischen Staatstheorie sind die Überlegungen von Johannes Agnoli kaum noch Thema. Wenn überhaupt, wird auf seine Zeitdiagnose „Die Transformation der Demokratie“ verwiesen, eine Auseinandersetzung mit seinem weitergehenden staatstheoretischen Konzept bleibt jedoch aus. Im Gegensatz zu den breit rezipierten, hegemonietheoretischen Überlegungen von beispielsweise Nicos Poulantzas scheint Agnolis Ansatz einer „Kritik der Politik“ (Agnoli) ungeeignet für eine Analyse der aktuellen Transformationsprozesse (demokratischer) Staatlichkeit zu sein. Ein Grund dafür dürfte sein, dass er im Verdacht steht, ein – wenngleich bemerkenswert wortgewaltiges – Anhängsel der Staatsableitungsdebatte der 1970er Jahre zu sein und deren Funktionalismus zu teilen. Darüber hinaus hat Agnoli sich aber auch selbst nie besonders darum bemüht, seine Arbeiten für wissenschaftliche Debatten aufzubereiten.
Gleichwohl lassen sich seine Überlegungen für die aktuellen Herausforderungen der materialistischen Staatstheorie nutzbar machen. Eine Systematisierung von Agnolis Überlegungen verweist dabei nicht nur auf Widersprüche und blinde Flecken bei Agnoli selbst, sondern vielmehr auch auf die ungeklärten Fragen einer materialistischen Gesellschaftstheorie als Ganzer. Denn sie erfordert, insofern sie die bekannte Gegenüberstellung von Funktionalismus und Handlungstheorie nicht einfach wiederholen will, eine Reformulierung  grundlegender materialistischer Analysen der kapitalistischen Gesellschaft. Im Vortrag soll in diesem Sinne auf der Grundlage wertkritischer Überlegungen (u.a. von Moishe Postone) ein mögliches Konzept der Transformation demokratischer Staatlichkeit skizziert werden. Die kapitalistische Gesellschaft ist demnach entlang des immer zugleich politischen und ökonomischen Gesamtprozesses ihrer Reproduktion, dem Veränderung und – relative – Kontingenz nicht entgegengesetzt, sondern vielmehr immanent ist, zu analysieren. Diskutiert werden soll, inwiefern sich mit diesem Ansatz die älteren und neueren Veränderungen demokratischer Staatlichkeit adäquat begreifen lassen.

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März 31st, 2010 at 12:25 pm